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Korallen im Klimastress
In den Jahren 1998 und 2002 führte eine anhaltende Temperaturerhöhung der Weltmeere um 1-
2 Grad weltweit zu einem Massenabsterben bei Korallen. Unter Stressbedingungen kommt es
zu einem Verlust der Algen, mit denen die Korallentiere normalerweise in Symbiose leben. Das
Pigment der Algen gibt den Korallen ihre typische Farbe, beim Verlust kommt es zur
sogenannten Korallenbleiche. Werden die Umweltbedingungen für die Korallen wieder besser,
so können im Prinzip wieder neue Algen aufgenommen werden. Die durch Korallenbleiche
betroffenen Korallen sind aber meist so geschwächt und anfällig für Krankheiten, dass es zu einem
Massensterben kommt.

