Die PKV Beiträge im Alter

Die Beiträge zur privaten Krankenversicherung sind risikogerecht, werden also unter anderem durch das Alter und den Gesundheitszustand des Antragsstellers beeinflusst. In der Regel verschlechtert sich der Gesundheitszustand mit zunehmendem Alter. Aus diesen Gründen sollte der Wechsel in die Private Krankenversicherung in jungen Jahren erfolgen.

Die private Krankenversicherung bildet laut www.pkvVERGLEICH365.de Altersrückstellungen, was im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung steht. Mit zunehmendem Alter steigt auch das Krankheitsrisiko der Versicherten. Die im Alter höheren beziehungsweise häufiger auftretenden Kosten werden durch die Altersrückstellungen aufgefangen.
Dementsprechend setzt sich die Versicherungsprämie bei der privaten Krankenversicherung zusammen aus einem Risikoanteil, der das gegenwärtige Krankheitsrisiko abdeckt, und einem Sparanteil, der das steigende Krankheitsrisiko im Alter absichert.

Die gebildeten Altersrückstellungen werden verzinst angelegt

Der Sparanteil wird verzinst und steht dem jeweiligen Versicherten und dessen Krankheitsrisiko im Alter zur Verfügung. Im Versicherungsbeitrag eines Dreißigjährigen wird also berücksichtigt, dass dieser mit 60 beziehungsweise 70 Jahren häufiger krank ist als gegenwärtig und dementsprechend mehr Leistungen aus der privaten Krankenversicherung in Anspruch nimmt und damit höhere Kosten verursacht.

Die Versicherungsprämie ist demzufolge höher als eigentlich notwendig, um das gegenwärtige Gesundheitsrisiko abzudecken. Auch aus diesem Grund empfiehlt es sich, die private Krankenversicherung frühzeitig abzuschließen. Mit einem PKV Rechner kann man die aktuellen Tarife der Anbieter bequem online vergleichen. Je länger man Mitglied in der privaten Krankenkasse ist, desto mehr Altersrückstellungen können normalerweise gebildet werden und desto nachhaltiger sind die Beiträge.

Theoretisch dürften die Beiträge nicht steigen

Theoretisch bedeutet dieser Sachverhalt, dass die Versicherungsbeiträge der privaten Krankenversicherung nicht steigen. Medizinischer Fortschritt und Kostensteigerungen im Gesundheitswesen führen jedoch teilweise zu Beitragserhöhungen in der privaten Krankenversicherung. Denn im Gegensatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung ist es den Privatkrankenkassen nicht möglich, Leistungen zu kürzen oder zu streichen.

Der Leistungsumfang der privaten Krankenkasse ist abhängig von dem jeweiligen frei wählbaren Tarif und kann in der Regel nur durch einen Tarifwechsel seitens des Versicherten verändert werden. Mögliche Beitragserhöhungen stehen also nicht im Zusammenhang mit dem steigenden Alter der Mitglieder. Bei einem PKV Vergleich sollte man nicht nur auf die Beiträge achten, sondern vor allem den Leistungsumfang des Anbieters betrachten.

Ein Vergleich der Tarife ist sinnvoll

Ein Leistungsvergleich der privaten Krankenversicherung Tarife ist sinnvoll, denn einige Anbieter offerieren bestimmte Vorsorgetarife. Diese Tarife garantieren eine Beitragsentlastung in festgelegter Höhe ab einem bestimmten Zeitpunkt. Bei Vertragsabschluss wird also festgelegt, wie hoch der Versicherungsbeitrag am Tag X, beispielsweise dem 65.Lebensjahr, ist.

Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Krankenkassenwechsel in den Standardtarif der Privaten Krankenversicherung durchzuführen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind (Vorversicherungszeiten, Alter etc.). Der Standardtarif orientiert sich sowohl an den Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung als auch am durchschnittlichen Höchstversicherungsbetrag dieser.

Mehr Informationen zur Krankenversicherung erhält man beim Bundesministerium für Gesundheit.