SMA Solar streicht 1600 Arbeitsplätze

Das Solartechnik Unternehmen SMA Solar streicht 1600 Arbeitsplätze, weil die Geschäfte schlecht laufen.

Wie das Solartechnik Unternehmen bekannt gab, werden in diesem Jahr 1600 Arbeitsplätze gestrichen. Dies ist nötig, weil das Unternehmen im Jahr 2014 einen Verlust von 115 Millionen Euro gemacht hat. Auch die Aussicht für 2015 ist nicht gerade gut, denn es wird in Europa und besonders in Deutschland mit einem weiteren Rückgang der Nachfrage nach Solaranlagen gerechnet.

SMA Solar gehörte zu den Pionieren in der Solartechnik

solarenergieDie SMA Solar gehörte zu den Pionieren in der Solartechnik. Mit den hergestellten Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen gehörte man lange zur technologischen Spitze in der Welt. Das ist vermutlich auch heute noch so. Aber die Kosten für einen SMA Wechselrichter waren auch schon immer etwas höher, als die der Konkurrenz. Und mit den chinesischen Herstellern konnte man preislich in den letzten Jahren überhaupt nicht mehr mithalten. Das lag zum Teil auch an der zu hohen Bewertung des Yuan, die sich aber durch den Euro Verfall der letzten Monate verbessert hat.

Die Zeichen der Zeit verschlafen

Es ist Erschreckend, wie stark der Niedergang der Solartechnik Branche in Deutschland voranschreitet. Immer mehr Unternehmen melden Umsatzrückgange und Mitarbeiterentlassungen. Aber liegt das alles an der chinesischen Billigkonkurrenz?

Ich glaube, man hat durch die fetten Förderungsjahre bei der Photovoltaik vergessen, sich eine schlanke, kostengünstige Unternehmensstruktur zu geben. Zumindest gilt das für viele Unternehmen. Ein Solartechnik Unternehmer war früher mehr Pionier und Forscher, als denn ein Unternehmenslenker. In den fetten Jahren hat man vergessen für eine hohe Produktivität und kostengünstige Produktion zu sorgen. das rächt sich nach und nach.

 

grad°wanderung – Die Sonderaustellung zum Klimawandel

Gradwanderung war eine Sonderausstellung zum Klimawandel im Museum am Löwentor und Schloss Rosenstein vom 29. Oktober 2010 bis 22. Mai 2011.

Die Durchschnittstemperaturen auf der Erde steigen, das Klima verändert sich. Dabei gilt der massive Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan als die Hauptursache der globalen Erwärmung. Vermutet wird, daß das bei allen Verbrennungsvorgängen als Endprodukt anfallende Kohlendioxid (CO2) eine große Rolle für den Treibhauseffekt spielt. Den Einfluß des Treibhauseffektes auf den aktuellen Klimawandel hat das Naturkundemuseum Stuttgart in einer großen Sonderausstellung „grad°wanderung“ aus zwei Perspektiven und an zwei Standorten beleutet

Den Klimawandel zu verstehen ist äußerst komplex, denn die Erde und ihre Atmosphäre sind höchst dynamische Systeme. In Europa gab es bereits mehrere Kimawandel Prozesse, wie beispielsweise die letzte Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren. Viele tausend Jahre früher herrschten dementgegen zeitweise tropische Bedingungen auf der ganzen Erde.

Einen Klimawandel gab es also schon immer in der Erdgeschichte. Deshalb gilt es zu ergründen, welche Faktoren beim Klimawandel eine wichtige Rolle spiele und welche Zusammenhänge es zwischen Klimaänderungen und den teilweise dramatischen Massenaussterben der Erdgeschichte gibt. Eine Informationsquelle für Antworten darauf gab die Ausstellung im Museum am Löwentor.

Die Fragestellungen der Ausstellung

Dabei spielten die Fragen eine Rolle, was im Augenblick in Bezug auf das Klima passiert und zwar global und regional in Baden-Württemberg. Auch wurde gefragt, welche Prognosen wahrscheinlich sind und ob es bei den vorausgesagten zwei Grad plus bleibt.

Auch Antworten darauf, was das konkret bedeutet und wie Tiere und Pflanzen darauf reagieren wurden versucht, beantwortet zu werden. Die Frage nach den Verlierern und Gewinnern wurde ebenso gestellt, wie der persönliche Lebensstil in der Klimadebatte eine Rolle spielt. Diesen Fragen ging das Naturkundemuseum im Schloss Rosenstein nach.

Die Solartechnik Branche ist in Deutschland in den letzten Jahren leider immer stärker unter Druck gesetzt worden. Viele Firmen wurden insolvent oder mussten Stellen streichen. Das betrifft auch technologisch führende Unternehmen, die mit der Billigkonkurrenz aus China preislich nicht mithalten konnten. Bleibt zu hoffen, daß dieser Trend so langsam gestoppt wird.